MEHR ZU UNSERER LEISTUNG
Palliativversorgung
Eine professionelle Palliativversorgung ermöglicht schwer erkrankten Menschen, auch in einer fortgeschrittenen Phase ihrer Erkrankung möglichst lange in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu bleiben. Wenn eine Heilung nicht mehr im Mittelpunkt steht, gewinnen Lebensqualität, Sicherheit, die Linderung belastender Beschwerden und die persönlichen Wünsche des Betroffenen an Bedeutung. Sie richtet sich an Menschen mit einer schweren, fortschreitenden Erkrankung, bei denen die Verbesserung oder Erhaltung der Lebensqualität eine besondere Bedeutung bekommt.
Der ambulante Pflegedienst Zuhause auf Zack in Dortmund unterstützt schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen mit einer individuellen und einfühlsamen palliativen Pflege zu Hause. Dabei betrachten wir nicht nur die Erkrankung, sondern den Menschen mit seinen körperlichen, persönlichen und sozialen Bedürfnissen. Unser Ziel ist eine verlässliche Versorgung, die Lebensqualität erhält, Beschwerden lindert und Angehörige entlastet. Dafür arbeiten wir eng mit behandelnden Ärzten und weiteren an der Versorgung beteiligten Partnern zusammen. Im Mittelpunkt steht nicht allein die Erkrankung. Entscheidend ist die Frage:
Was benötigt dieser Mensch, um sich zu Hause möglichst sicher, gut versorgt und geborgen zu fühlen?
Die ambulante Palliativpflege kann deshalb verschiedene pflegerische, medizinisch verordnete und unterstützende Maßnahmen miteinander verbinden. Dabei wird die Versorgung immer an die individuelle Situation des Pflegebedürftigen angepasst. Zu unseren Schwerpunkten gehören:
✓ Begleitung schwer erkrankter Menschen und Linderung belastender Beschwerden
✓ Durchführung ärztlich verordneter Maßnahmen,
✓ Beobachtung von Veränderungen des Gesundheitszustandes
✓ Unterstützung bei der Körperpflege und Mobilität
✓ Beratung und Entlastung von Angehörigen
✓ Zusammenarbeit mit Ärzten und weiteren Beteiligten
Palliativpflege im vertrauten Zuhause
Für viele schwer erkrankte Menschen ist der Wunsch besonders wichtig, möglichst lange in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus bleiben zu können. Die vertraute Umgebung kann Sicherheit vermitteln. Persönliche Gegenstände, die eigene Familie und gewohnte Tagesabläufe bleiben erhalten. Eine ambulante Palliativversorgung trägt dazu bei, diesen Wunsch zu ermöglichen. Unsere Pflegefachkräfte unterstützen beispielsweise bei:
✓ Körperpflege und persönlicher Hygiene, An- und Auskleiden ,
✓ Unterstützung bei der Mobilität, Lagerung und Positionierung
✓ Unterstützung bei Essen und Trinken, Beobachtung des Allgemeinzustandes
✓ Umsetzung ärztlicher Verordnungen, Beratung der Angehörigen, Organisation des Pflegealltags
Welche Leistungen tatsächlich erforderlich sind, hängt immer vom individuellen Gesundheitszustand und der persönlichen Versorgungssituation ab.
Beschwerden erkennen und Lebensqualität erhalten
Menschen mit schweren Erkrankungen können unter unterschiedlichen körperlichen Beschwerden leiden. Eine aufmerksame Beobachtung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der palliativen Pflege. Veränderungen sollen möglichst frühzeitig erkannt und an die zuständigen medizinischen Ansprechpartner weitergegeben werden. Dabei können unter anderem folgende Beschwerden eine Rolle spielen:
✓ Schmerzen, Atemnot, Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit, Schwäche und Erschöpfung
✓ eingeschränkte Mobilität, Unruhe, Schlafprobleme, Veränderungen des Allgemeinzustandes
Die medizinische Behandlung und Verordnung von Medikamenten erfolgt durch die behandelnden Ärzte. Unsere Pflegefachkräfte können ärztlich verordnete Maßnahmen im Rahmen der ambulanten Versorgung durchführen und beobachten deren Auswirkungen im Pflegealltag.
Behandlungspflege bei schwer erkrankten Menschen
Bei einer palliativen Versorgung sind im Regelfall zusätzlich Leistungen der häuslichen Krankenpflege beziehungsweise Behandlungspflege erforderlich. Diese werden ärztlich verordnet und von entsprechend qualifizierten Pflegefachkräften durchgeführt. Je nach Verordnung und individueller Situation können beispielsweise dazugehören:
✓ Medikamentengabe und Injektionen sowie Wundversorgung bzw. Verbandswechsel
✓ Kontrolle bestimmter Vitalwerte und Unterstützung bei ärztlich angeordneten therapeutischen Maßnahmen
Die Verbindung von pflegerischer Unterstützung und Behandlungspflege kann insbesondere bei schwer erkrankten Menschen dazu beitragen, eine Versorgung zu Hause länger aufrechtzuerhalten.
Zusammenarbeit mit Ärzten und weiteren Partnern
Eine gute Palliativversorgung in Dortmund ist Teamarbeit. Gerade bei komplexen Krankheitsverläufen können unterschiedliche Berufsgruppen und Einrichtungen an der Versorgung beteiligt sein. Je nach individueller Situation stimmen wir uns beispielsweise ab mit:
✓ Palliativärzten, Hausärzten, Fachärzten, Krankenhäusern und Apotheken
✓ Therapeuten sowie Sanitätshäusern sowie weiteren spezialisierten Versorgungsangeboten
Eine strukturierte Kommunikation hilft dabei, Veränderungen frühzeitig weiterzugeben und die Versorgung möglichst gut aufeinander abzustimmen.
Häufige Fragen
Eine Palliativversorgung kann sinnvoll sein, wenn eine schwere, fortschreitende Erkrankung vorliegt und die Linderung von Beschwerden sowie der Erhalt von Lebensqualität und Selbstbestimmung zunehmend in den Mittelpunkt rücken. Dabei muss es nicht ausschließlich um die letzten Lebenstage gehen.
Palliativ geschulte Pflegefachkräfte unterstützen bei der pflegerischen Versorgung, beobachten Veränderungen des Gesundheitszustandes und führen ärztlich verordnete Maßnahmen durch. Dazu können beispielsweise Symptomkontrolle und die Gabe verordneter schmerzlindernder Medikamente gehören. Gleichzeitig werden Angehörige beraten und im Pflegealltag unterstützt.
Ja. Auch Menschen mit einer weit fortgeschrittenen Krebserkrankung können grundsätzlich im eigenen Zuhause palliativ versorgt werden. Bei besonders komplexen Beschwerden kann zusätzlich eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) notwendig sein. Ziel ist es, eine Versorgung in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen, sofern die individuelle Situation dies zulässt.
Im Mittelpunkt steht die möglichst gute Linderung belastender Symptome wie Schmerzen, Atemnot oder anderer Beschwerden. Medikamente und medizinische Maßnahmen werden ärztlich festgelegt beziehungsweise verordnet und können im Rahmen der ambulanten Versorgung durch qualifizierte Pflegefachkräfte umgesetzt werden.
Angehörige sind ein wichtiger Bestandteil der Versorgung. Sie erhalten praktische Unterstützung und Beratung zur Organisation des Pflegealltags und zum Umgang mit der veränderten Situation. Bei einer SAPV können auch psychosoziale Unterstützung sowie die Koordination verschiedener Beteiligter Teil der Versorgung sein.
Eine gute Palliativversorgung basiert auf der Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen. Der ambulante Pflegedienst übernimmt pflegerische und verordnete Maßnahmen, während Ärzte für die medizinische Behandlung und Verordnungen zuständig sind.